Der DocuWare E-Invoicing Service verbindet Ihre juristische Person, beispielsweise ein Unternehmen, mit länderspezifischen E-Rechnungsnetzwerken und Steuerbehörden, um konforme E-Rechnungen zu senden und zu empfangen.
Der DocuWare Workflow Designer automatisiert und steuert die Verarbeitung von E-Rechnungen innerhalb von DocuWare. Zusammen mit dem E-Invoicing Service decken Workflows die folgenden Szenarien ab:
Versand von E-Rechnungen an Empfänger über das konfigurierte Netzwerk
Validierung technischer und geschäftlicher Regeln für E-Rechnungen
Verarbeitung eingehender E-Rechnungen
Steuerbericht aus E-Rechnungsdaten oder -datei übermitteln; die direkte Übermittlung von E-Reports wird nicht unterstützt
Verzeichnissuche nach einer Firmenadresse in Peppol Registry & Annuaire
Sie konfigurieren und verwenden diese Funktionen unter DocuWare Konfigurationen > Zusammenarbeit > Workflow Designer. Eine allgemeine Einführung in den Workflow Designer finden Sie in der Workflow Designer-Hilfe.
Voraussetzungen
Stellen Sie vor dem Einrichten von Workflows für den E-Invoicing Service sicher, dass der E-Invoicing Service für die betreffende juristische Person konfiguriert wurde und dass der Workflow-Benutzer über die Berechtigung Verwenden für die E-Invoicing Service-Konfiguration verfügt. Siehe DocuWare E-Invoicing Service konfigurieren.
ConfigurationName: Während der Einrichtung des E-Invoicing Service vergeben Sie jeder Konfiguration einen eindeutigen Namen. Dieser Name steht als Workflow-Variable
ConfigurationNamezur Verfügung und wird in der Web Service-Aktivität verwendet, um auf die korrekte E-Invoicing Service-Konfiguration zu verweisen. Stellen Sie sicher, dass der Wert exakt mit dem Konfigurationsnamen übereinstimmt, der unter DocuWare Konfigurationen > Integrationen > E-Invoicing definiert ist.Indexfelder: Es wird empfohlen, im Archiv, das für die Verarbeitung von E-Rechnungen verwendet wird, die folgenden Indexfelder einzurichten:
TaxReportIDNetwork_IDInvoice_StatusValidation_Status
Funktionen des E-Invoicing Service im Workflow Designer
Die Funktionen des E-Invoicing Service werden innerhalb eines DocuWare-Workflows über die Aktivität Web Service aufgerufen. Der E-Invoicing Service ist im Workflow Designer als DocuWare E-Invoicing vorregistriert, sodass keine manuelle URL-Konfiguration erforderlich ist.
Um eine Funktion zu nutzen, fügen Sie eine Web Service-Aktivität hinzu, wählen Sie unter Definierter Web Service die Option DocuWare E-Invoicing und wählen Sie den gewünschten Endpunkt aus. Konfigurieren Sie die Registerkarten Request, HTTP-Header und HTTP Request Body wie für jeden Endpunkt unten beschrieben. Optional können Sie über Datenzuordnung Antwortwerte auf Dokument-Indexfelder abbilden und über Statuscodes festlegen, wie HTTP-Antwortcodes behandelt werden.
Die Web Service-Aktivität verarbeitet jeweils ein Dokument. Jeder Workflow-Lauf behandelt eine einzelne E-Rechnung und alle zugehörigen Aktionen für dieses Dokument.
Hinweis: Verarbeitungs- und Synchronisationslogik
Der DocuWare E-Invoicing Service verarbeitet E-Rechnungen asynchron. Wenn eine E-Rechnung an das Netzwerk übermittelt wird, gibt der Service sofort eine Task-ID zurück, die eigentliche Zustellung erfolgt jedoch im Hintergrund. Der Workflow kann das Ergebnis nicht unmittelbar prüfen. Er muss stattdessen warten und den aktuellen Status über einen dedizierten Status-Endpunkt abfragen.
Dieses asynchrone Verhalten gilt auch für Fehlermeldungen, die möglicherweise erst verfügbar sind, nachdem das Netzwerk die Anfrage verarbeitet hat.
Die folgenden Endpunkte stehen unter dem Webservice DocuWare E-Invoicing im Workflow Designer zur Verfügung. Verwenden Sie sie, um E-Invoicing-Aktionen direkt aus Ihren DocuWare Workflows zu automatisieren.
Endpunkt | Beschreibung |
|---|---|
Post /v1/invoices/ | Eine E-Rechnung an das konfigurierte Netzwerk senden |
Get /v1/tasks/{id}/status/ | Den aktuellen Verarbeitungsstatus einer übermittelten E-Rechnung abrufen |
Put /v1/invoices/status/ | Den Status einer empfangenen E-Rechnung aktualisieren |
Post /v1/invoices/validation/report/ | Technische und geschäftliche Regelvalidierung ausführen und einen Validierungsbericht erstellen |
Post /v1/tax-reports/create | Einen Steuerbericht übermitteln, der aus einer E-Rechnungsdatei oder aus in einem Archiv gespeicherten Daten erstellt wurde |
Get /v1/directory | Eine Firmenadresse in der Peppol Registry oder in Annuaire anhand von Ländercode und Steueridentifikationsnummer (TIN) nachschlagen |
Endpunkte im Workflow Designer für E-Invoicing
Die folgenden Endpunkte stehen unter dem Webservice DocuWare E-Invoicing zur Verfügung:
1. E-Rechnung senden
Endpunkt: Post /v1/invoices/
Übermittelt eine in DocuWare gespeicherte E-Rechnung an das konfigurierte Netzwerk zur Zustellung an den Empfänger.
HTTP Request Body-Parameter:
Parameter | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
| Systemvariable → Dokument-ID | Referenz auf das DocuWare Dokument |
| Systemvariable → Archiv-GUID | Archiv, das das Dokument enthält |
| Fester Text → | Name der Konfiguration des E-Invoicing Service |
| Indexfeld → z. B. Status | Indexfeld, in das der Rechnungsstatus geschrieben wird |
| Boolean → | Führt vor der Übermittlung an das Netzwerk eine Prüfung durch. Immer auf |
| Indexfeld → z. B. Netzwerk-ID | Optional. Indexfeld, in dem die Netzwerk-Referenz-ID gespeichert wird. |
| Fester Text → z. B. | Optional. Überschreibt den in der Konfiguration des E-Invoicing Service festgelegten Standard-Transporttyp. Optionen: |
JSON HTTP Request Body:
{
"documentId": "Index field DocumentID",
"fileCabinetId": "System variables File Cabinet GUID",
"configuration": "ConfigurationName",
"statusField": "Index field Invoice_Status",
"validateInvoice": true,
"networkIdField": "(Optional) Index field Network ID",
"transportTypeCode": "(Optional) Index field TransportTypeCode"
}JSON HTTP Response Body (200):
{
"taskId": "{id}"
}Der Wert configuration muss exakt mit dem Konfigurationsnamen übereinstimmen, wie er unter DocuWare Konfigurationen > Integrationen > E-Invoicing festgelegt ist. Siehe So konfigurieren Sie den DocuWare E-Invoicing Service.
2. Statusaktualisierung abrufen
Endpunkt: Get /v1/tasks/{id}/status
Ruft den aktuellen Verarbeitungsstatus einer übermittelten E-Rechnung aus dem Netzwerk ab. Das {id} in der Route ist die Task-ID, die in der Antwort einer vorherigen HTTP-Anfrage in diesem Workflow zurückgegeben wurde. Speichern Sie diesen Wert in einer globalen Workflow-Variable, um ihn an diesen Endpunkt zu übergeben.
HTTP-Header: Accept: application/json (vorkonfiguriert)
HTTP Request Body: keiner
Routenkonfiguration:
Routensegment | Wert | Beschreibung |
|---|---|---|
| Fester Wert | API-Version |
| Fester Wert | Endpunktpfad |
| Globale Variable → Task-ID | Task-ID, die von |
| Fester Wert | Endpunktpfad |
JSON HTTP Response Body (200):
{
"taskId": "{id}"
}3. Rechnungsstatus aktualisieren
Endpunkt: Put /v1/invoices/status/
Aktualisiert den Status einer empfangenen, in DocuWare gespeicherten E-Rechnung. Verwenden Sie diesen Endpunkt, um den Rechnungsstatus auf Grundlage von Geschäftsereignissen wie einer Zahlungsbestätigung oder einer Genehmigung zu setzen.
Dieser Endpunkt gilt nur für empfangene Rechnungen, also von einem Lieferanten ausgestellte Rechnungen, die empfangen wurden und eine Aktion erfordern. Für diesen Endpunkt sind nur die unten aufgeführten Statuswerte gültig.
Der Rechnungsstatus für ausgestellte (ausgehende) Rechnungen wird automatisch über das Netzwerk aktualisiert. Der Status einer gesendeten Rechnung muss nicht aus dem Workflow heraus aktualisiert werden. Sie können die Statuswerte für ausgestellte Rechnungen im DocuWare Workflow zur Prozesssteuerung verwenden, jedoch nicht dazu, einen Rechnungsstatus innerhalb des Netzwerks zu aktualisieren.
Weitere Informationen sowie eine Referenz der E-Rechnungsstatus finden Sie unter Die Status des DocuWare E-Invoicing Service verstehen.
HTTP-Header: Accept: application/json + Content-Type: application/json (vorkonfiguriert)
HTTP Request Body-Parameter:
Parameter | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
| Systemvariable → Dokument-ID | Referenz auf das DocuWare Dokument |
| Systemvariable → Archiv-GUID | Archiv, das das Dokument enthält |
| Fester Text → Statuswert | Der Statuswert, der für die Rechnung gesetzt werden soll |
JSON HTTP Request Body:
{
"documentId": "Index field DocumentID",
"fileCabinetId": "System variables File Cabinet GUID",
"statusValue": "Paid"
}JSON HTTP Response Body (200):
{
"taskId": "{id}"
}Statuswerte, die in statusValue geschrieben werden:
Wert | Beschreibung |
|---|---|
| Der Empfänger hat die Rechnung zur Zahlung freigegeben. |
| Der Empfänger hat die Rechnung abgelehnt, zum Beispiel wegen eines falschen Betrags, einer fehlenden Bestellreferenz oder einer strittigen Leistung. |
| Die Rechnung wurde vom Empfänger als bezahlt gemeldet. |
4. Validierungsbericht erstellen
Endpunkt: Post /v1/invoices/validation/report
Führt eine technische und geschäftliche Regelprüfung für eine in DocuWare gespeicherte E-Rechnung durch und erstellt einen Validierungsbericht. Das Ergebnis wird in ein dafür vorgesehenes Indexfeld geschrieben und ein Validierungsbericht wird an die E-Rechnung angehängt.
Diese Funktion ist derzeit nur für Deutschland verfügbar.
HTTP-Header: Accept: application/json + Content-Type: application/json (vorkonfiguriert)
HTTP Request Body-Parameter:
Parameter | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
| Systemvariable → Dokument-ID | Referenz auf das DocuWare Dokument |
| Systemvariable → Archiv-GUID | Archiv, das das Dokument enthält |
| Fester Text → | Name der Konfiguration des E-Invoicing Service |
| Indexfeld → z. B. Validierungsstatus | Indexfeld, in das das Validierungsergebnis geschrieben wird |
JSON HTTP Request Body:
{
"documentId": "Index field DocumentID",
"fileCabinetId": "System variables File Cabinet GUID",
"configuration": "ConfigurationName",
"validationStatusField": "Index field Validation_Status"
}JSON HTTP Response Body (200):
{
"taskId": "{id}"
}Validierungsergebnis-Werte, die in validationStatusField geschrieben werden:
Wert | Beschreibung |
|---|---|
| Die E-Rechnung hat alle technischen und geschäftlichen Regelprüfungen bestanden |
| Die E-Rechnung hat eine oder mehrere Prüfungen nicht bestanden |
| Die Validierung konnte aufgrund eines technischen Fehlers nicht abgeschlossen werden |
5. Steuerbericht aus E-Rechnungsdatei oder -daten übermitteln
Endpunkt: Post /v1/tax-reports/create
Übermittelt einen Steuerbericht an die DGFiP zur Erfüllung der verpflichtenden E-Reporting-Vorgaben. Der E-Report kann aus in DocuWare gespeicherten Indexdaten erzeugt oder direkt aus einer vorhandenen, konformen E-Rechnungsdatei übermittelt werden.
Information: Diese Funktion ist derzeit nur für Frankreich verfügbar.
HTTP-Header: Accept: application/json + Content-Type: application/json (vorkonfiguriert)
HTTP Request Body-Parameter:
Parameter | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
| Systemvariable → Dokument-ID | Referenz auf das DocuWare Dokument |
| Systemvariable → Archiv-GUID | Archiv, das das Dokument enthält |
| Fester Text → | Name der Konfiguration des E-Invoicing Service |
| Indexfeld → z. B. Invoice_Status | Indexfeld, in das der Rechnungsstatus geschrieben wird |
| Fester Text → | Data: Der E-Report wird aus in DocuWare gespeicherten Indexdaten anhand der Konfiguration im Tab E-Reporting-Erstellung erzeugt. File: Eine vorhandene, konforme E-Rechnungsdatei wird direkt übermittelt |
| Fester Text → | Gibt an, ob die Rechnung aus Sicht des Rechtsträgers ausgestellt (ausgehend) oder empfangen (eingehend) wurde |
| Indexfeld → z. B. Tax_Report_Status | Optional. Indexfeld, in das der Status des Steuerberichts geschrieben wird |
| Indexfeld → z. B. Tax_Report_Identifier | Optional. Indexfeld, in dem der Bezeichner des Steuerberichts gespeichert wird. Entspricht dem in den Voraussetzungen empfohlenen Indexfeld TaxReportID |
JSON HTTP Request Body:
{
"documentId": "Index field DocumentID",
"fileCabinetId": "System variables File Cabinet GUID",
"configuration": "ConfigurationName",
"statusField": "Index field Invoice_Status",
"invoiceSource": "Data", //Data or File
"invoiceType": "Received", //Received or Issued
"taxReportStatusField": "(Optional) Tax_Report_Status",
"taxReportIdentifierField": "(Optional) Tax_Report_Identifier"
}JSON HTTP Response Body (200):
{
"taskId": "{id}"
}Weitere Informationen sowie eine Referenz der E-Report-Status finden Sie unter Die Status des DocuWare E-Invoicing Service verstehen.
Weitere Informationen zum Ablauf des E-Reportings finden Sie unter „E-Reporting mit dem DocuWare E-Invoicing Service verstehen" (in Kürze verfügbar).
6. Verzeichnissuche in Peppol/Annuaire
Endpunkt: Get /v1/directory
Schlägt die Adresse und die Routing-Informationen eines Unternehmens in der Peppol Registry oder in Annuaire nach. Dieser Endpunkt ist synchron; das Ergebnis wird direkt in der Antwort zurückgegeben. Es wird keine Task-ID ausgegeben und kein Polling benötigt.
HTTP-Header: Accept: application/json + Content-Type: application/json (vorkonfiguriert)
Parameter | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
| Fester Wert → | Name der Konfiguration des E-Invoicing Service |
| Indexfeld → CountryCode | ISO 3166-1 alpha-2 Ländercode des Empfängers. |
| Indexfeld → TaxID | Steuerbezeichner des Empfängers. Das Format hängt vom Land ab: |
HTTP Request Body-Parameter: keine
JSON HTTP Response Body (200):
Dies ist ein Beispiel für den Response Body, wenn Sie über diesen Endpunkt DocuWare mit fr und 505184754 nachschlagen.
{
"name": "DocuWare SARL",
"email": "orders@docuware.com",
"website": null,
"address": "17 rue du Colisée",
"address2": null,
"city": "Paris",
"postalcode": "75008",
"province": "Paris",
"country": "fr",
"language": "en",
"currency": "EUR",
"tin_scheme": null,
"tin_value": null,
"cin_scheme": "0002",
"cin_value": "505184754",
"pin_scheme": "0225",
"pin_value": "505184754"
}Referenz der Antwortfelder:
Feld | Beschreibung |
|---|---|
name | Registrierter Firmenname |
Kontakt-E-Mail-Adresse | |
website | Firmenwebsite (null, falls nicht verfügbar) |
address | Straße und Hausnummer |
address2 | Zusätzliche Adresszeile (null, falls nicht verfügbar) |
city | Stadt |
postalcode | Postleitzahl |
province | Provinz oder Region |
country | ISO 3166-1 alpha-2 Ländercode |
language | Standard-Dokumentsprache |
currency | Standardwährung |
tin_scheme | Steueridentifikationsschema (null, falls nicht zutreffend) |
tin_value | Steueridentifikationswert (null, falls nicht zutreffend) |
cin_scheme | Unternehmensidentifikationsschema |
cin_value | Unternehmensidentifikationswert |
pin_scheme | Peppol-Identifikationsschema |
pin_value | Peppol-Identifikationswert |
Fehlerbehandlung
Bei der Verarbeitung von E-Rechnungen über den DocuWare E-Invoicing Service können in verschiedenen Phasen des Workflows Fehler auftreten. Bevor darauf eingegangen wird, wie Fehler behandelt werden, ist es hilfreich zu verstehen, wo Fehler gemeldet werden und welche Fehlertypen auftreten können.
Fehler werden auf eine der folgenden Arten gemeldet:
Workflow-Historie – protokolliert die Workflow-Ausführung und alle fehlgeschlagenen Aktivitäten
Task Viewer – zeigt den Verarbeitungsverlauf und die Fehlerdetails für gesendete und empfangene E-Rechnungen an. Siehe So konfigurieren Sie den DocuWare E-Invoicing Service – Verlauf
Webservice-Antwort – gibt eine Fehlermeldung direkt von der API des E-Invoicing Service zurück, die einem Dokument-Indexfeld zugeordnet werden kann
Fehlertypen und Lösungen
Die folgenden Fehlertypen können auftreten. Welche Schritte zur Behebung eines Fehlers erforderlich sind, hängt vom konkreten Fehler und seiner Ursache ab:
Konfiguration und Einrichtung
Ungültiger oder nicht übereinstimmender
ConfigurationNameKeine aktive Lizenz oder gekündigter Vertrag für den Rechtsträger
Dem Workflow-Benutzer fehlt die Berechtigung Verwenden für die Konfiguration des E-Invoicing Service
Falsche Umgebung ausgewählt (Staging vs. Produktion)
Lösung: Überprüfen und korrigieren Sie die Konfiguration des E-Invoicing Service und versuchen Sie es erneut.
Zertifikat und Authentifizierung
Abgelaufenes oder ungültiges elektronisches Zertifikat (Polen/KSeF)
Falsche Zertifikats-PIN (Polen/KSeF)
Lösung: Erneuern Sie Ihr elektronisches Zertifikat über das polnische Finanzministerium und aktualisieren Sie es in der Konfiguration des E-Invoicing Service.
Peppol-ID nicht aktiv oder nicht für Ihr Konto registriert
Lösung: Wenden Sie sich an den DocuWare Support.
Empfänger
Peppol-ID des Empfängers nicht im Netzwerk gefunden
Lösung: Überprüfen Sie die Empfängerdaten auf der E-Rechnung und kontaktieren Sie den Empfänger, um dessen Peppol-ID zu bestätigen.
Dokument
Dokument nicht im Archiv gefunden
Doppelte Übermittlung – die Rechnung wurde bereits gesendet
Ungültiger Statusübergang
Lösung: Prüfen Sie die Daten der E-Rechnung und stellen Sie sicher, dass die Workflow-Konfiguration korrekt ist.
Netzwerk und Konnektivität
Access Point nicht erreichbar
Peppol-Netzwerk vorübergehend nicht verfügbar
KSeF-Dienst vorübergehend nicht verfügbar
System der Steuerbehörde in Wartung
Lösung: Prüfen Sie den Status auf der öffentlichen Statusseite des jeweiligen Netzwerks.
Wie der Workflow Fehler behandelt
Wenn eine E-Rechnung über den Endpunkt E-Rechnung senden übermittelt wird, gibt der E-Invoicing Service sofort eine Task-ID zurück. Die eigentliche Zustellung an das Netzwerk erfolgt im Hintergrund und ist in der Regel innerhalb von 1–3 Minuten abgeschlossen. Der Workflow muss das Ergebnis über den Endpunkt Statusaktualisierung abrufen abfragen.
Für die Fehlerbehandlung im ausgehenden Workflow wird das folgende Muster empfohlen:
1. Übermitteln und Task-ID speichern
Speichern Sie nach dem Aufruf von Post /v1/invoices/ die zurückgegebene Task-ID in einer globalen Workflow-Variable. Diese Task-ID ist für alle nachfolgenden Statusprüfungen erforderlich.
2. Warten und Status abfragen
Fügen Sie vor dem Aufruf von Get /v1/tasks/{id}/status eine Aktivität Zeitverzögerung von 1–3 Minuten ein. Prüfen Sie das Ergebnis der Task:
Completed → fahren Sie mit der Prüfung des Indexfelds für den Rechnungsstatus fort:
Status =
sent→ E-Rechnung erfolgreich zugestellt, Workflow fortsetzenStatus =
error→ Zustellung fehlgeschlagen, mit der Fehlerbehandlung fortfahren
Retry → der E-Invoicing Service versucht die Zustellung automatisch erneut. Fügen Sie eine Aktivität Zeitverzögerung von etwa 40 Minuten ein und fragen Sie den Status erneut über
Get /v1/tasks/{id}/statusab. Der Service wiederholt den Versuch bis zu 24 Stunden lang.
3. Fehler behandeln
Wenn ein endgültiger Fehler bestätigt ist:
Verwenden Sie die Konfiguration Datenzuweisung der Webservice-Aktivität, um die Fehlermeldung aus der API-Antwort in ein dafür vorgesehenes Indexfeld im Archiv zu schreiben (zum Beispiel
Errors).Erstellen Sie eine Workflow-Aufgabe für den zuständigen Benutzer, damit dieser den Fehler prüft und gemäß der definierten Aufgabenkonfiguration handelt.
Information
Die vom E-Invoicing Service zurückgegebene Fehlermeldung kann über den JSON-Pfad
$errorMessageim Tab Datenzuweisung der Webservice-Aktivität einem Dokument-Indexfeld zugeordnet werden. Dadurch wird der Fehler direkt am Dokument sichtbar, ohne dass ein Zugriff auf den Task Viewer erforderlich ist.
Empfehlungen für die Fehlerbehandlung
Richten Sie im Archiv ein dafür vorgesehenes Fehler-Indexfeld ein (zum Beispiel Errors als Stichwort), um Fehlermeldungen des E-Invoicing Service zu erfassen.
Gestalten Sie die Workflow-Aufgabe für Fehlerfälle mit klaren Anweisungen für den Benutzer zum weiteren Vorgehen.
Verwenden Sie den Task Viewer unter DocuWare Konfigurationen > Integrationen > E-Invoicing, um den vollständigen Verarbeitungsverlauf und detaillierte Fehlermeldungen für alle gesendeten und empfangenen E-Rechnungen einzusehen. In bestimmten Fällen kann im Task Viewer ein erneuter Versuch für die E-Rechnungs-Task angestoßen werden.
Bei Netzwerk- oder Verbindungsfehlern wiederholt der E-Invoicing Service den Versuch bis zu 24 Stunden lang automatisch. Vermeiden Sie in diesem Zeitraum eine manuelle erneute Übermittlung, um ein doppeltes Senden zu verhindern.
Referenz der Rechnungsstatus
Für E-Rechnungen werden die folgenden Statuswerte verwendet. Einige Statuswerte werden automatisch vom Hintergrundprozess mit dem Peppol-Netzwerk oder anderen Netzwerken wie KSeF in Polen gesetzt.
Ausgestellte Rechnung
Status | Beschreibung |
|---|---|
| Anfangsstatus einer ausgestellten Rechnung |
| Rechnung wurde erfolgreich gesendet |
| Rechnung wurde als angenommen markiert |
| Registrierungsbenachrichtigung erhalten oder manuell als registriert markiert |
| Ablehnungsbenachrichtigung erhalten oder manuell als abgelehnt markiert |
| Rechnung wurde bezahlt oder manuell als bezahlt markiert |
Empfangene Rechnung
Status | Beschreibung |
|---|---|
| Anfangsstatus einer empfangenen Rechnung oder manuell als neu markiert |
| Rechnung wurde als angenommen markiert |
| Rechnung wurde als abgelehnt markiert |
| Rechnung wurde als kommentiert markiert |
| Rechnung wurde bezahlt oder manuell als bezahlt markiert |
Ausgestellte vereinfachte Rechnung
Status | Beschreibung |
|---|---|
| Anfangsstatus einer ausgestellten vereinfachten Rechnung |
| Rechnung wurde erfolgreich gesendet |
| Rechnung wurde als angenommen markiert |
| Ablehnungsbenachrichtigung erhalten oder manuell als abgelehnt markiert |
| Registrierungsbenachrichtigung erhalten oder manuell als registriert markiert |
| Rechnung wurde bezahlt oder manuell als bezahlt markiert |